Tarvisio

Die Geschichte des Tarvisio

Tarvis wurde wohl zur Zeit der Römer in einem Bereich gegründet, wo sich früher schon die keltischen „Taurisci“ (auf die auch der Ortsname zurückzuführen ist) angesiedelt hatten.
Während des Mittelalters gehörte der Ort zu den Besitztümern der Bischöfe von Bamberg, die hier ab dem Jahr 1456 die Eisenverarbeitung einführten. Im Laufe des 15. Jahrhunderts wurde der Ort von den Türken eingenommen und geplündert und später in die verschiedensten Schlachten verwickelt. Im Jahr 1919, kurz nach dem 1. Weltkrieg, kam Tarvis zum Königreich Italien und entwickelte sich seitdem, da es an der Strecke Venedig-Wien und in nächster Nähe der bedeutenden Pässe Coccau und Predil lag, zu einem rührigen Grenzort.
Seit den 20er Jahren hat die Gemeinde Tarvis einen beträchtlichen Zuwandererstrom aus Friaul und dem restlichen Italien zu verzeichnen. So wurde die etnische Zusammensetzung der Bevölkerung radikal verändert.

 

Sport und Freizeit

Während des Sommers können in Tarvis Ausflüge jeglicher Art zur Erkundung des Gebietes unternommen werden. Dazu kommen die unterschiedlichsten sportlichen Betätigungen wie Reiten, Eislaufen (Pontebba), Angeln und weitere neue Sportarten wie Dog trekking, Paragliding, Mountain Bike und Nordic Walking. Nicht zu vergessen der Golf Club, der seinen Gästen die Möglichkeit bietet, inmitten der Wälder und der majestätisch anmutenden Felsspitzen an der Grenze zwischen Österreich, Italien und Slowenien auf einem herrlichen 18-Loch-Platz zu spielen. Für die Radbegeisterten gibt es außerdem den neuen Radweg, der von der Grenze bis nach Valbruna führt.
Während des Winters finden Sie hier nicht nur eine grandiose Landschaft, sondern auch ein renommiertes Ski-Gebiet, das schon Herzog Amedeo d’Aosta entdeckte und das er sehr schätzte. Nicht weniger als 140 km Abfahrtspiste, mehr als 60 km an Langlauf-Loipen, sowie moderne und profitable Lift- und Schnee-Anlagen erwarten Sie hier. Ski bei Nacht findet hier seine sinnvolle Entsprechung: die Piste mit ihrem kurvigen Verlauf, den unvermittelten Neigungswechseln und den gewellten Stücken zur Beschleunigung schenkt atemberaubende Erlebnisse – verstärkt noch durch die perfekte Beleuchtung, die ein Skifahren nach Sonnenuntergang fast bis Mitternacht erlaubt.