Tarvis
wurde wohl zur Zeit der Römer in einem Bereich
gegründet, wo sich früher schon die
keltischen "Taurisci" (auf die auch
der Ortsname zurückzuführen ist) angesiedelt
hatten.
Während des Mittelalters gehörte der Ort zu den Besitztümern der
Bischöfe von Bamberg, die hier ab dem Jahr 1456 die Eisenverarbeitung einführten.
Im Laufe des 15. Jahrhunderts wurde der Ort von den Türken eingenommen und
geplündert und später in die verschiedensten Schlachten verwickelt.
Im Jahr 1919, kurz nach dem 1. Weltkrieg, kam Tarvis zum Königreich Italien
und entwickelte sich seitdem, da es an der Strecke Venedig-Wien und in nächster
Nähe der bedeutenden Pässe Coccau und Predil lag, zu einem rührigen
Grenzort.
Seit den 20er Jahren hat die Gemeinde Tarvis einen beträchtlichen Zuwandererstrom
aus Friaul und dem restlichen Italien zu verzeichnen. So wurde die etnische Zusammensetzung
der Bevölkerung radikal verändert.
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